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Wie können wir komoot für dich verbessern?

Planung außerhalb des Wegenetzes / Offroad-Planung

Ich wünsche mir eine Funktion, mit der ich eine bestimmte Route, von der ich weiß, daß sie begeh- oder befahrbar ist - erzwingen dürfen. Beispiel: Ein von Autos befahrbarer Parkplatz darf kein Hinderungsgrund sein, einen Track darüber verlaufen zu lassen bei der Tourenplanung. Leider wehrt sich Komoot dagegen.

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Hallo Ihr Lieben,

heute haben wir eine ziemlich große Ankündigung für euch: Ab jetzt könnt ihr Touren außerhalb des komoot-Wegenetzes planen. Diese Off-Grid-Planung könnt ihr auf allen Plattformen nutzen. Ladet dazu die neueste Version auf euer iOS- oder Android-Gerät oder plant im Web auf www.komoot.de.

Um die neue Funktion zu nutzen, müsst ihr nur einen Wegpunkt auswählen und die Option „Wegen folgen” deaktivieren. In der iOS-App schaltet ihr die Funktion unter „Weitere Optionen" aus, unter Android und im Web entfernt ihr den Haken am Kontrollfeld. Komoot zeichnet dann eine direkt Linie zum Wegpunkt, und ignoriert alle Straßen und Wege, die dazwischen liegen. Ihr könnt ganze Touren abseits der Wege (Off-Grid), planen oder einzelne Abschnitte, komoot zeigt in jedem Fall alle Daten und Infos zur Tour, wie Wegstrecke, Höhenmeter oder geschätzte Wegzeit.

Damit ihr auf und abseits der Wege navigieren könnt, haben wir die Sprachnavigation erweitert. Sie liefert jetzt Routenhinweise auch wenn ihr nicht auf bekannten Wegen unterwegs seid. Die sind nicht ganz so umfangreich, wie im komoot-Wegenetz (On-Grid), aber sie sagen euch, wenn ihr abbiegen müsst und melden sich, wenn ihr von der Tour abkommt.

Mehr Informationen zur Off-Grid-Planung und -Navigation findet ihr in unserem Blog-Post: https://blog.komoot.de/?p=11544

Eine Anleitung zur Offroad Planung ist hier zu finden: http://support.komoot.de/knowledgebase/articles/1854976

Wir hoffen, dass euch diese Funktion gefällt und dass ihr sie beim Erkunden der – jetzt grenzenlosen – Welt da draußen gut gebrauchen könnt.

Euer komoot Team

337 Kommentare

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  • Tassilo kommentierte  ·   ·  Missbrauch melden

    Wieso sollte man nicht nach Koordinaten planen und dann Ansagen wie "nächster Wegpunkt in 300m auf 13 Uhr" bekommen können? Hey, dann könnte man sogar Kajaktouren auf größeren Seen sinnvoll mit Komoot planen können.

    Bzgl. OSM ausbauen: grundsätzlich hat du recht. Allerdings verfüge ich nicht über ein hinreichend genaues GPS um gute Daten zu erheben, und viele Pfade, die ich laufe, sollten vermutlich auch nicht in den Status von offiziellen Wegen erhoben werden, was sie ja durch Aufnahme in eine sehr weit verbreitete Kartenanwendung im Prinzip werden.

  • Marc kommentierte  ·   ·  Missbrauch melden

    @Tassilo: hier kann ich nur entgegnen, was ich an gleicher stelle schon vor gut einem Jahr geschrieben habe: Planung abseits von Wegen ist sinnlos, denn das Prinzip von Navigation ist ja, dass ein Route auf einem zugrunde liegenden Wegenetz geplant wird. Wer sich abseits von Wegen bewegt braucht auch keine Navi-, sondern ein Karten-App, von denen es ja auch reichlich gibt.

    Wie sollten denn Navigationsanweisungen außerhalb von Wegen aussehen? Für eine Anweisung muss es doch Orientierungspunkte geben (Abzweigungen, Kreuzungen etc.) Soll die App jeden Stein kennen und dann sagen "Am nächsten Busch links?" Und was ist dann "links", ohne Weg? 90°? Wenn Du es Dir genauer überlegst, kommst Du selbst drauf, dass Navigation außerhalb eines Netzes unmöglich ist.

    Es gibt allerdings eine ganze Menge Menschen, die sich doch weitestgehend auf Wegen bewegen - nicht nur "Spaziergänger" sondern auch Alpinisten und vor allem Mountainbiker. Und mein Eindruck ist da ganz anders: Ich bin immer wieder erstaunt, was für winzige Pfade und Single Trails doch bekannt und damit einplanbar sind. Wenn Du in einem Gelände viele Wege kennst, die offensichtlich nicht bekannt sind, bist Du prädestiniert, hier für Abhilfe zu sorgen und alles schön bei Open Street Maps einzutragen. Du hast es in der Hand!

  • Tassilo kommentierte  ·   ·  Missbrauch melden

    Marc, das ist höchstens ein Workaround für einzelne scheinbar unpassierbare Stellen. Wenn allerdings nahezu die ganze Route laut OSM unpassierbar (d.h. auf Wegen) ist, dann besteht die Route nur noch aus Umwegen.

  • Marc kommentierte  ·   ·  Missbrauch melden

    Im Übrigen gibt es einen simplen Workaround für die hier immer wieder bemängelten Stellen, wo laut Komoot (OSM) kein Durchkommen ist: Man setzt einfach 2 Wegpunkte möglichst nah an die unpassierbare Stelle. Komoot plant dann irgend einen Umweg zwischen diesen beiden, den man später einfach ignoriert. Man merkt schon, dass man an besagter Stelle angekommen ist, wenn man die Anweisung hört, umzukehren. Läuft/ fährt man dann einfach weiter, ist man bald am nächsten Wegpunkt, ab dem normal weiter navigiert wird.
    Z.B: auf dieser Tour (https://www.komoot.de/tour/5052813) gab es zwischen Wegpunkt 3 und 4 scheinbar keine Verbindung. Die geplante Schleife war nicht nötig - so bin ich dann gefahren: https://www.komoot.de/tour/5103345 (bei km 18 abgebogen). Ging!

  • Tassilo kommentierte  ·   ·  Missbrauch melden

    Marc, du verstehst hier was fasch. Es geht nicht darum, dass mal ein mit Komoot geplante Route in der Realität etwas anders verläuft. Das Problem ist, dass man mit Komoot überhaupt keine Route planen kann, die nicht auf OSM bekannten Wegen verläuft. Zum Beispiel kann man keine Bergtour in den Alpen planen, die z.B. von einem Gipfel über einen Grat zu einem anden Gipfel verläuft, denn in der Regel verlaufen solche alpinen Touren zumindest teilweise abseits von Wegen.

    Zugegeben, Spaziergängern und Rennradlern kann das mehr oder weniger egal sein. Allerdings macht das Fehlen dieser Funktion Komoot untauglich für Alpinisten, Trail Runner, Mountainbiker oder anderen Outdoor-Enthusiasten.

  • Marc kommentierte  ·   ·  Missbrauch melden

    Dass Komoot nicht in der Lage ist, eine eigene, komplette und fehlerfreie Karten-Datenbank der ganzen Welt zusammenzustellen, kann man sich vorstellen, meine ich. Ich finde es eher bemerkenswert, wie genau die Community-basierten Daten von OSM bereits sind und wie diese Apps wie Komoot ermöglichen sehr zuverlässig zu arbeiten. Sich da über einzelne Fehler zu erzürnen, zeugt von dramatischer Unkenntnis der Materie.

    Und dann betrachtet doch auch mal einen anderen Aspekt: Darf denn bei einer Tour/ Wanderung noch ein wenig Abenteuer dabei sein? Habt Ihr Euch nie verlaufen, wenn Ihr nur mit Karte unterwegs wart? Und wird es nicht manchmal sogar erst richtig lustig, wenn ein Weg nicht so verläuft, wie erwartet, man die Schuhe ausziehen muss und das Rad durch den Fluss tragen muss oder Ähnliches? Sind das nicht genau die Momente, von denen man nachher erzählt?
    Also Kinnas, macht Euch locker, Nehmt Komoot als Hilfsmittel mit, staunt wie gut es meistens funktioniert und schaltet Euren Verstand ein, wenn Komoot sich mal irrt.

  • RLicher kommentierte  ·   ·  Missbrauch melden

    1830 Stimmen und die "Reaktion" ist schon fast ein Jahr her. Wie schaut es denn nun damit aus? ;)
    Das man bei OSM mitmachen kann ist ja schön und toll, aber ich möchte ein Lösung für wenn ich gerade Plane für eine Tour die ich machen möchte. Gerade wenn man eine gemachte Tour neu plant, wo man bei der Fahrt auf Wegen war die es laut der Karte nicht gibt oder man GPX importiert ist dies immer wieder der Fall.

  • Matthias kommentierte  ·   ·  Missbrauch melden

    Macht doch als Zwischenlösung eine Möglichkeit zwei Wegpunkte per Luftlinie verbinden zu können, damit wäre mir schon geholfen.
    Danach fände ich es wichtig Einbahnstraßen die für Fahrräder freigegeben sind, auch freigeben zu können, evtl auch für andere. Würde dafür auch ohne Probleme ein Foto von dem Schild an der entsprechenden Position für komoot machen damit Ihr das prüfen könnt, wenn Ihr wollt. :-)

  • Haebaerle kommentierte  ·   ·  Missbrauch melden

    Bei Outdooractive ist es auch viel wichtiger, denn die Lücken im Wegenetz sind enorm. Nocht bei den angezeigten Wegen, sondern den für Routen verwendbaren.

    Jetzt hat es mich aber auch bei Komoot erwischt: Eine Strecke in England hat im Kartenmaterial eine kleine Lücke, Komoot plant einen Riesen-Umweg. Laut Wanderführer ist dort keine Lücke.

    Freie Wegplanung (auch nur zwischen zwei Punkten (Art des Punktes ändern => gerade Strecke statt Route) würde bei solchen Probleme auch helfen. Oder, wenn eine Tour beispielsweise die Nutzung eines öffentlichen Verkehrsmittels beinhaltet. Da ist mir die Route egal.

    Alternative: Lücken in einer Route erlauben!

  • Klaus kommentierte  ·   ·  Missbrauch melden

    Das Problem stellt sich auch an größeren Freiflächen gelegentlich (Plätze, Fuzos, Strände, etc., z.B. die Olympiaschwimmhalle in München kann man lt. Komoot nur seeseitig passieren, der Coubertinplatz wird in den berechneten Strecken ignoriert). Die folgenden Änderungen würde ich vorschlagen:
    - Möglichkeit, eine direkte Verbindung zum vorigem/nächsten Wegpunkt festzulegen (sollte bei einer Änderung der Richtung der Tour angepasst werden), alternativ änderbare Routing-Option zwischen zwei Wegpunkten
    - Darstellung dieser Verbindung in einer anderer Farbe
    - offline verfügbar

    Ich nutze die App zum Laufen, auf Reisen ist es genial zum Planen von Laufstrecken. Aber importierte GPS Tracks sind faktisch nicht nutzbar. Das Ändern der OSM-Maps ist m.E. keine hinreichende Option, beim Laufen bin ich nicht auf Straßen oder Wege angewiesen. Dass ich dann eine andere App benutzen muss, ist schwach.

    Darum: Einbauen, aber Jennifer!

  • Johannes kommentierte  ·   ·  Missbrauch melden

    Wanderungen in wenig besiedelten Teilen Europas (z.B. Irland, Norwegen) machen oft erst Spaß, wenn man Lücken im Wegenetz durch Querfeldein-Passagen schließt. Bei Outdooractive ist eine freie Wegeplanung möglich. Bei Komoot leider nicht. Ohne ein solches Feature kann ich die App für diese Zwecke nicht nutzen, obwohl sie mir besser gefällt.

  • 919 kommentierte  ·   ·  Missbrauch melden

    Das ist nicht nur ärgerlich...insbesondere wenn sogar alle Karten den Weg gleich hochwertig ausweisen, komoot ihn aber ums Verrecken nicht gehen will. Ich dachte genau das wäre was komoot ausmacht, dass ich eine Route anhand von Karten planen kann. Und "offroad" oder "querfeldein" oder wie immer man das nennen will als aufwendig in der Umsetzung zu bezeichnen und trotz hoher threat-Aktivität zehn Monate lang keinen Admin-Kommentar zu hinterlassen DAS ist das K.O.-Kriterium. Ich kann die etwas ironische ;-) open source Forderung voll nachvollziehen und unterstützen! Hab heute das volle Paket gekauft, in der Hoffnung die Weiterentwicklungsmotivation etwas zu befördern.

  • Truhe kommentierte  ·   ·  Missbrauch melden

    Diese Funktion ist wirklich Pflicht. Ich komme hier in Berlin teilweise mit Wegpunkten auch nicht weiter. Am Stadtbad Lankwitz gibt es einen Parkplatz, dann eine Straße, die an Sportstätten vorbei führt. Alles selbst für Autos durchgängig befahrbar und asphaltiert. In Komoot werde ich aber in einem weiten Bogen daran vorbei geführt.

    Ich begrüße prinzipiell, dass sich Komoot an befahrbaren Straßen orientiert (ich kann z.B. die Sternfahrt, die auch über Autobahnen führt, importieren und korrigieren lassen), aber es muss für die beschriebenen Fälle eine Korrekturmöglichkeit geben.

  • Genusspilger kommentierte  ·   ·  Missbrauch melden

    Es waere schön, Teilziele angeben zu können und Routen zum Ziel aus verschiedenen Möglichkeiten auswählen zu können.
    Konkrete Entfernungsanfabe bis zum Ziel waere gut

  • Ludewig kommentierte  ·   ·  Missbrauch melden

    Ich habe genau die gleiche Enttäuschung. Wo es einen geraden per Rad gut befahrbaren Straßenzug gibt, führt mich Komoot auf rechtwinkligen Wegen hartnäckig auf Umwege. Für eine Strecke von ca. 2 km brauche ich 8 zwingende Wegpunkte, um den richtigen Weg festzulegen. Das ist so nicht nutzbar. Wozu habe ich 20,- EUR ausgegeben?

  • Tassilo kommentierte  ·   ·  Missbrauch melden

    Argh, das ist wirklich ein Megaproblem. Ich habe gerade erst Komoot entdeckt, und es klang genau nach dem, was ich gesucht hab. Touren (Trail-Running hier) zuhause am PC planen und dann ablaufen mit Wegansage.

    Tja, aber bei den ersten Versuchen der Routenplanung hat mich die Realität dann leider eingeholt. Ich bin nicht daran interessiert, ausschließlich auf befestigten Straßen und Waldautobahnen zu laufen, und ich kenne einige schöne Single Trails hier in meiner Gegend. Die sind aber nicht im Kartenmaterial enthalten, und beim nächsten Setzen eines Wegpunktes 50 Meter nach dem vorherigen baut mir Komoot eine Schleife von ein paar Kilometern ein, weil es mir nicht glauben will, dass da tatsächlich ein Pfad zwischen den beiden Punkten ist.

    Damit ist Komoot völlig nutzlos für mich. So ein Mist, dass ich mir bei der anfänglichen Begeisterung das komplette Karten-Paket gekauft habe! Mal gucken, ob ich das wieder rückgängig machen kann...

  • Olaf kommentierte  ·   ·  Missbrauch melden

    2 Punkte zwangs zu verbinden ist ja eigentlich nur der Wunsch. Was ist daran jetzt so schwer. Die Idee wurde 2012 eingetragen. Nur mal am Rand wir haben 2015... Komoot ist sonst echt toll nur damit leider nicht mehr auf dem Stand aktueller Software. Verwende um sicher zu sein jetzt schon seit langem Komoot nur noch Testweise. Schade eigentlich oder ist komoot garnicht mehr in der Weiterentwicklung, fühlt sich an als ob der letzte schon das Licht ausgemacht hat. Nur dann sollte man es vielleicht der community als open source projekt hinterlassen.

  • Arndt kommentierte  ·   ·  Missbrauch melden

    Umso mehr ich mich mit Kommot beschäftige, umso mehr erweist sich dieses Problem als K.O. Kriterium. Meine Touren lassen sich nicht so planen wie ich es möchte, weil Kommot mir unsinnige Wege vorschreiben will. Nochmal: Warum kann ich die automatische Routenplanung zwischen zwei von mir gesetzten Wegpunkten nicht einfach abschalten ?
    So machts keinen Spaß mehr.

  • Arndt kommentierte  ·   ·  Missbrauch melden

    Finde ich äußerst wichtig. Kamm amn nicht einfach die automatische Routenplanung für diese Fälle abschaltbar machen ?

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